Pädagogik

Einige Gedanken zur Arbeit an unserer Schule ...

Für eine schöne Grundschulzeit und damit die Freude an der Schule überhaupt ist das Leben und Lernen in einer freundlichen, dem Kind zugewandten Atmosphäre eine unabdingbare Voraussetzung.

Vor diesem Hintergrund sind der Karlschule insbesondere nachfolgende pädagogische Grundsätze wichtig:

Wir möchten allen Schülern die Chance geben erfolgreich zu sein. Dazu gehören eine optimale Förderung und die Berücksichtigung der persönlichen Unterschiede und Lernvoraussetzungen aller Kinder.

Die Schülerinnen und Schüler sollen bei all ihren Handlungen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln.

Neben der Vermittlung fachlicher Inhalte gehören zum erfolgreichen Leben und Lernen in der Schule auch eine kindgerechte Gestaltung der Lernumgebung und das Trainieren solcher Qualifikationen, die für das Miteinander in einer Gemeinschaft von Bedeutung sind:

  • Kindgerechte Gestaltung der Lernumgebung
  • Lernecken, in die sich die Kinder bei Bedarf zurückziehen können
  • abwechslungsreiche und anregende Arbeitsmaterialien
  • Einbeziehen der Flure, Nebenräume und außerschulischen Lernorte
  • Mitgestaltung der Klassenräume durch die Kinder

 

 

Baustein SOZIALES LERNEN

Grundlage für das Lernen in der Schulgemeinschaft ist die Fähigkeit, anderen zuzuhören, sich auf Neues einzulassen und sich selbst in Gesprächen angemessen einzubringen. Dafür sind Toleranz, Rücksichtnahme, Höflichkeit und freundliche Umgangsformen unabdingbar.

Das Erlernen dieser Grundqualifikationen ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit an der Karlschule, die von Kindern unterschiedlichster Nationen und Glaubensgemeinschaften besucht wird. Interkulturelle und interkonfessionelle Unternehmungen und Feste, gemeinsames Frühstücken und nicht zuletzt die offenen Unterrichtsformen sind wichtige Aspekte zur Förderung der sozialen Kompetenz der Kinder.

 

 

 

 

Gemeinsames Lernen (GL)


Die Karlschule ist als teilhabende Schule am Gemeinsamen Lernen bemüht, den inklusiven Gedanken in all seinen positiven Erscheinungsformen und Konsequenzen mit zu tragen und zu fördern.

Im Wortlaut mag hier stellvertretend die Informationsseite der Stadt Bonn im Internet dienen:

„Inklusion bedeutet, dass alle Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit in der Gesellschaft willkommen sind.
Alle Menschen sollen die Möglichkeit haben, an allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens gleichberechtigt teilzuhaben und "mitzumachen".´Verschiedenheit wird dabei nicht nur als normal, sondern als bereichernd erlebt.“

Seit dem Schuljahr 2013/2014 sind wir eine Schule des Gemeinsamen Lernens und gemeinsam arbeiten wir daran, die vielen positiven Gedanken möglichst von Anfang an umzusetzen. Dies in dem Bewusstsein, dass manche Ansprüche nicht von Beginn an und immer leicht zu verwirklichen sind und daher  möchen wir möglichst auch nicht die Augen vor den Gegebenheiten und Voraussetzungen im Inklusionsprozess verschließen.

Aus unserer Sicht besteht neben dem täglichen Unterricht und der Förderung der Schüler ein Teil unserer Arbeit auch in der Information aller Beteiligten, einem möglichst transparenten System und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und gemeinsamen Fortbildung.

Ein ausführlicheres nachlesbares Konzept des GL´s an der Karlschule wird somit Stück für Stück und fortlaufend erstellt und vorgestellt werden.

Zu Beginn stehen in der praktischen Arbeit vor allem die wichtigen Klassenlehrerinnen und Fachlehrerinnen, die Schulleitung, eine Sonderpädagogin, zwei herkunftssprachliche Lehrer(innen), eine Sozialpädagogin f.d. Schuleingang, eine Sozialpädagogin (BuT) sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderschutzbundes, Lesepaten aus der Bürgerschaft, und nicht zuletzt natürlich unsere Sekretärin sowie unser Hausmeister und eine engagierte Elternschaft bereit - dies alles mit dem Ziel, ein möglichst gut vernetztes und für  a l l e  Schüler förderliches System an der Karlschule aufzubauen, zu erhalten und wo notwendig um die notwendigen Förderschwerpunkte zu erweitern.

Im Unterricht wechseln sich dabei gemeinsame und individuelle Arbeitesphasen ab und sollen sich möglichst ergänzen. Wo notwendig wird dabei immer die sonderpädagogische Unterstützung integriert. Lehrer, Eltern, Schüler und weitere an der Arbeit des Kindes Beteiligte erstellen in Förderplangesprächen gemeinsam ein zeitlich abgestecktes gemeinsames Vorgehen um eine möglichst realistische und schrittweise Förderung zu gewährleisten. Darüber hinaus nimmt natürlich weiterhin die Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen ein wesentliches, wünschenswertes und ständig zu ergänzendes Merkmal unserer Arbeit ein.

Derzeit erhalten Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten Lernen (LE) sowie Sprache (SQ) sonderpädagogische Unterstützung an der Karlschule.

 

 

- zum Lesen des Zeitungsausschnitts zum GU auf den Artikel klicken -

 

Bis zur schriftlichen Ausführung der genaueren praktischen Arbeit mögen folgende hilfreiche und lesenswerte Quellen Informationen zum inklusiven Gedanken geben:

 

  Inklusionseite der Stadt Bonn

  Inklusion (Schulministerium)

  Index für Inklusion

  Empfehlungen Kultusministerkonferenz

 

Abschließend: Woran wir in allen Bereichen mitarbeiten wollen und auf für alle günstige Voraussetzungen hoffen:

 



Quelle: Aktion Mensch